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Passwort-Generator

Sehr starkGeschätzte Knackzeit: Milliarden Jahre

🔒 Mit sicherer Zufälligkeit im Browser erzeugt – wird weder gesendet noch gespeichert.

Schnelle Wahl

Welche Einstellungen sind für welchen Zweck sinnvoll?

Die sinnvolle Auswahl hängt davon ab, wo und wie du das Ergebnis später verwendest. Starre Regeln helfen dabei weniger als ein Blick auf den tatsächlichen Alltag.

Im Passwortmanager gespeichert

Wenn du das Ergebnis nicht selbst eintippen musst, kannst du ein langes Zufallspasswort mit allen akzeptierten Zeichenarten verwenden. 16 Zeichen sind ein guter Start, und zusätzliche Länge schafft weiteren Spielraum.

Häufig von Hand eingegeben

Nutze eine zufällig erzeugte Passphrase mit mindestens vier unabhängigen Wörtern. Vermeide Zitate, Redewendungen und persönliche Begriffe.

Dienst mit Zeichenbeschränkung

Nutze innerhalb des erlaubten Rahmens möglichst viel Länge und deaktiviere nur die Zeichenart, die der Dienst tatsächlich ablehnt.

Mehrere Konten

Erzeuge für jedes Konto ein eigenes Ergebnis, denn eine feste Grundform mit wechselnder Endung trennt deine Zugänge nicht zuverlässig voneinander.

Vier Eigenschaften

Woran erkennst du ein starkes Passwort?

Ein Passwort ist nicht deshalb stark, weil es kompliziert aussieht. Entscheidend sind ein zufälliger Erzeugungsweg, ausreichende Länge und die einmalige Verwendung.

Zufällig
Die Zeichen oder Wörter werden unabhängig voneinander ausgewählt und nicht aus einem persönlichen Muster abgeleitet.
Lang
Mehr unabhängige Zeichen oder Wörter vergrößern den Suchraum besonders wirksam.
Einzigartig
Weil das Ergebnis nur bei einem Konto verwendet wird, gefährdet ein Leak nicht automatisch weitere Zugänge.
Sicher gespeichert
Ein Passwortmanager bewahrt das Ergebnis verschlüsselt auf.

Modell statt Versprechen

Was sagt die geschätzte Knackdauer wirklich aus?

Die Anzeige ist eine Modellrechnung: Sie nimmt 100 Milliarden zufällige Versuche pro Sekunde an und geht davon aus, dass im Durchschnitt die Hälfte des gesamten Suchraums geprüft werden muss.

Das Modell berücksichtigt

Länge und möglichen Vorrat

Bei Zeichenpasswörtern fließen Länge und aktivierte Zeichenarten ein. Bei Passphrasen zählen Wortlistengröße, Wortanzahl und ergänzte Zufallszahlen.

Das Modell berücksichtigt nicht

Andere Wege zum Konto

Phishing, Schadsoftware, Datenlecks, schwache Recovery-Prozesse und vorhersehbare persönliche Muster können ein starkes Ergebnis umgehen.

Nach dem Erzeugen

Wie verwendest du das Ergebnis sicher?

Ein starkes Ergebnis hilft nur dann, wenn du es ausschließlich für ein Konto verwendest, sicher speicherst und auf der richtigen Website eingibst.

  1. Nur für ein Konto verwenden

    Erzeuge ein neues Ergebnis, sobald du ein weiteres Konto absicherst.

  2. Direkt im Passwortmanager speichern

    Lass das Ergebnis nicht dauerhaft in Zwischenablage, Notiz-App oder Chatverlauf liegen.

  3. Auf der offiziellen Seite einsetzen

    Öffne den Dienst selbst und prüfe die Domain, bevor du neue Zugangsdaten speicherst.

  4. Zusätzlichen Schutz einrichten

    Aktiviere 2FA oder einen Passkey und bewahre einen Ersatzweg getrennt auf.

Wechsel mit Grund

Wann solltest du dein Passwort ändern?

Du musst ein starkes und einzigartiges Passwort nicht nach einem festen Kalender austauschen. Wichtig ist ein schneller Wechsel, sobald es einen konkreten Hinweis auf ein Risiko gibt.

Datenleck oder Sicherheitsmeldung

Prüfe die Meldung sicher und ersetze das betroffene sowie jedes wiederverwendete Passwort.

Phishing- oder Missbrauchsverdacht

Sichere zuerst dein E-Mail-Konto und andere zentrale Zugänge zur Wiederherstellung, bevor du unbekannte Sitzungen beendest und fremde Änderungen entfernst.

Passwort geteilt oder mehrfach verwendet

Erzeuge für jedes betroffene Konto ein eigenes Ergebnis und ersetze auch Varianten, die noch dieselben Wörter, Zahlen oder Muster enthalten.

Kein konkreter Anlass

Behalte ein starkes einzigartiges Passwort. NIST rät Diensten von erzwungenen periodischen Wechseln ohne Kompromittierungshinweis ab.

Häufige Fragen zum Passwort-Generator

Hier findest du weitere Einordnungen zu Datenschutz, sinnvoller Länge und den Grenzen der angezeigten Knackdauer.

Werden erzeugte Passwörter gespeichert oder übertragen?

In diesem Prototyp entstehen alle Ergebnisse direkt in deinem Browser und werden weder übertragen noch gespeichert. Falls die dafür benötigte Browser-Funktion Web Crypto nicht verfügbar ist, erzeugt die Seite kein Passwort.

Wie lang sollte ein Passwort sein?

Bei einem zufällig erzeugten Passwort trägt zusätzliche Länge besonders stark zur Sicherheit bei. NIST verlangt von Diensten mindestens 15 Zeichen, wenn das Passwort der einzige Faktor ist, und erlaubt im Mehrfaktor-Kontext mindestens 8 Zeichen. Für dein eigenes Passwort sind 16 zufällige Zeichen ein guter praktischer Start, sofern der Dienst diese Länge zulässt.

Sind Sonderzeichen immer nötig?

Nein. Sonderzeichen vergrößern zwar den möglichen Zeichenvorrat, doch ausreichende Länge und echte Zufälligkeit sind wichtiger als starre Mischregeln. Manche Dienste verlangen dennoch bestimmte Zeichen, die du dann gezielt einschalten kannst.

Ist eine Passphrase besser als ein Passwort?

Eine zufällig und unabhängig erzeugte Passphrase lässt sich häufig leichter von Hand eingeben, während ein zufälliges Zeichenpasswort meist kompakter ist. Beide Varianten können geeignet sein, wenn sie ausreichend lang, wirklich zufällig und nur für ein einziges Konto bestimmt sind.

Kann ich die Knackdauer als Garantie verstehen?

Nein. Die Anzeige beschreibt nur ein mathematisches Modell, in dem ein zufälliges Ergebnis mit einer festen Rate durchprobiert wird. Datenlecks, Phishing, Schadsoftware, eine schwache Wiederherstellung oder ein vorhersehbarer Erzeugungsweg sind darin nicht enthalten.

Soll ich mein Passwort regelmäßig ändern?

Ein regelmäßiger Wechsel ohne konkreten Anlass ist nach den NIST-Empfehlungen nicht nötig. Ändere dein Passwort jedoch sofort, wenn es in einem Datenleck auftaucht, du Phishing oder Missbrauch vermutest oder dasselbe Passwort bei mehreren Konten verwendet wurde.

Passwort-Sicherheit vertiefen

Ratgeber zu Passwörtern und sicheren Anmeldungen

Die folgenden Seiten erklären, wie du Zugangsdaten verwaltest, zusätzliche Anmeldeverfahren vorbereitest und bei einem Sicherheitsvorfall in der richtigen Reihenfolge reagierst.